Alfred Döblin, Berlin Alexanderplatz 978-3-423-00295-0

Döblin, Alfred :   Berlin Alexanderplatz .  
Die Geschichte von Franz Biberkopf .   Roman. Nachw. v. Walter Muschg .   dtv Taschenbücher   Bd.295 . Neuausg. .   1997 .  
978-3-423-00295-0     0 11 63 71
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Alfred Döblin, Berlin Alexanderplatz

Die Geschichte des Transportarbeiters Franz Biberkopf, der, aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen, als ehrlicher Mann ins Leben zurückfinden möchte, ist ein deutscher Großstadtroman von literarischem Rang. Das Berlin der zwanziger Jahre ist der Schauplatz des Geschehens. Dabei wird die Großstadt selbst zum Gegenspieler des gutmütig-jähzornigen Franz Biberkopf, der dieser verlockenden, aber auch unerbittlichen Welt zu trotzen versucht.

Alfred Döblin, geboren am 10. August 1878 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie, war Nervenarzt in Berlin; dort begründete er auch die expressionistische Zeitschrift "Der Sturm" mit. 1933 emigrierte Döblin nach Paris, 1940 floh er nach Amerika und konvertierte zum Katholizismus. Nach dem Krieg kehrte er als französischer Offizier nach Deutschland zurück. Er war Herausgeber der Literaturzeitschrift "Das goldene Tor" (1946-1951) und Mitbegründer der Mainzer Akademie (1949). 1953 übersiedelte er wieder nach Paris. Er starb am 26. Juni 1957 in Emmendingen bei Freiburg

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