Bergkristall, 1 DVD-Video .
89 Min. . Regie: Joseph Vilsmaier. Nach d. Novelle v. Adalbert Stifter . Mit Dana Vavrova, Jürgen Schornagel, Max Tidorf u. a. . Concorde Home Edition 2005 . Deutschland 2005 . FSK ab 6 J. freigeg
Technische Angaben: Bildformat: 2.35:1 (16:9 anamorph)
Sprachen (Tonformat): Deutsch (Dolby Digital 5.1/2.0)
Ländercode: 2
Extras: Making of; Nicht verwendete Szenen; Cast & Crew Infos inkl. Interviews; Das Geheimnis des Bergkristalls; Kinotrailer
Es ist Weihnachten im winterlichen Voralberg, und Pfarrer Ernst erzählt einer Urlauberfamilie die Geschichte vom legendären Bergkristall: Der Schuster Sebastian und die Färberstochter Susanne verlieben sich ineinander - trotz einer Jahrhunderte alten Fehde zwischen ihren Heimatdörfern. Ihr Liebe ist stärker als der Hass. Als Susanne einige Jahre später von den Bewohnern ihres Heimatdorfs zur Rückkehr gezwungen wird, bleibt Sebastian zurück, da er dort nicht geduldet wird. Leidtragende sind die Kinder, die nun zwischen den Dörfern des Vaters und der Mutter hin und herwandern müssen, um beide Elternteile zu sehen. Eines Nachts verirren sie sich in einem Schneesturm und erinnern sich an die Legende des Bergkristalls, der der Sage nach Liebende wieder zusammenführt. Die Kinder machen sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Stein, voller Hoffnung, dass er ihre getrennte Familie wieder vereint...
Der 1805 in Oberplan (Böhmerwald) geborene Adalbert Stifter war der Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers. Nach der Gymnasiumszeit im Benediktinerstift Kremsmünster studierte er ab 1826 die Rechte in Wien, ohne aber eine Schlußprüfung zu absolvieren. In den 1830er Jahren bewarb er sich mehrmals erfolglos um Anstellungen als Lehrer und verdiente dann seinen Lebensunterhalt als Privatlehrer. Nachdem ihm 1840 die Veröffentlichung der Erzählungen "Der Condor" und "Feldblumen" erste Erfolge gebracht hatte, lebte er bis 1850 als freier Schriftsteller. Nach den Märzunruhen von 1848 in Wien zog sich Stifter nach Linz zurück, wurde zum Schulrat ernannt, 1853 von der "Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst und historischen Denkmale" zum Konservator für Oberösterreich bestellt.
1865 trat Stifter, wohl seit 1863 unheilbar erkrankt, durch lästige Verwaltungsarbeit und finanzielle Bedrängnis verbittert, in den Ruhestand. Nach einem Selbstmordversuch starb er 1868 in Linz.
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