Sommer 1916. Die Folgen des
Ersten Weltkrieges sind in der Reichshauptstadt immer deutlicher zu spüren - die
Bevölkerung leidet Hunger, und beinahe täglich kehren Soldaten traumatisiert und
schwer verwundet von der Front zurück. Immer lauter werden die Stimmen gegen den
Krieg. In Berlin kommt es nacheinander zu zwei rätselhaften Morden, bei denen
der Kolonialwarenhändler Erich Röddelin sowie der Oberleutnant und
Fabrikdirektor Arndt von Zabelsdorff getötet werden - jeweils mit einer
Handgranate. Doch Kommissar Hermann Kappe kommen Zweifel, ob der Geständige
wirklich der Täter ist...
Horst Bosetzky, Schriftsteller
und Soziologieprofessor in Berlin, gilt als "Denkmal der deutschen
Kriminalliteratur". Nach zwei Jahrzehnten erfolgreichen Krimi-Schreibens (unter
dem Pseudonym -ky) wandte er sich Mitte der 1990er Jahre anderen Genres
zu.
Helmut Eikermann alias Jan
Eik, Jahrgang 1940, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte in Mittweida und
Dresden, war danach Ingenieur für Informationstechnik beim Rundfunk. Seit 1988
ist er freier Autor. Für seinen Krimi "Der siebente Winter" wurde er mit dem
Handschellenpreis der Sektion Kriminalliteratur geehrt. Er ist Mitglied des
SYNDIKATS, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, und
Herausgeber des Informationsblattes Secret Service.