Bildformat: (16:9) 1.85:1 Sprache / Tonformat: Deutsch (Dolby Digital
5.1) Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch Ländercode: 2 Extras:
Making Of, Interviews u. a.
Der zehnjährige Hannes (Nick
Romeo Reimann), der bei seiner jungen, alleinerziehenden Mutter (Nora Tschirner)
aufwächst, will unbedingt von der coolsten Jugendbande im Ort, den
Vorstadtkrokodilen, aufgenommen werden und gerät bei der notwendigen Mutprobe in
Lebensgefahr. In letzter Minute wird er von Kai (Fabian Halbig) gerettet, der
auch unbedingt zur Bande gehören möchte. Das Problem: Kai sitzt im Rollstuhl und
ist für die Kinder nur der "Spasti", der noch nicht mal wegrennen kann, wenn's
brenzlig wird. Als Kai einen nächtlichen Einbruch beobachtet, wird er plötzlich
interessant für die Krokodile, denn er ist ihr einziger Zeuge. Er wiederum redet
nur, wenn er mitkommen darf. Mit seiner Hilfe und mit kroko-typischem
Ideenreichtum, Mut und Phantasie machen sich die Vorstadtkrokodile auf, den Fall
zu lösen und es mit der scheinbar übermächtigen Einbrecherbande
aufzunehmen...
Max von der Grün, geboren 1926
in Bayreuth, wuchs während der Nazizeit auf. Als er zwölf Jahre alt war, sah er
die Nazis seinen Vater, einen Zeugen Jehovahs, verhaften; dieser wurde zwischen
1939 und 1945 in einem Konzentrationslager in Flossenbürg wegen seines
religiösen Glaubens inhaftiert. Von 1943 bis 1944 war von der Grün Soldat; 1944
bis 1948 geriet er in amerikanische Gefangenschaft. Als Kriegsgefangener war er
in Frankreich und Schottland, dann in Louisiana und New Mexico. Von 1948 bis
1963 arbeitete er als Bauarbeiter, dann Bergarbeiter, Hauer und, nach einem
schweren Unfall, als Grubenlokführer. 1955 fing Max von der Grün an zu
schreiben. 1961 nahm er an der Gründung der "Gruppe 61" teil, deren Ziel die
"künstlerische Auseinandersetzung mit der industriellen Arbeitswelt" war. Seit
1963 lebte er als freier Schriftsteller in Dortmund. 2005 verstarb Max von der
Grün