Berlin, 1948: Durch zunehmende
politische Spannungen unter den Alliierten droht die Blockade der Stadt. Karl
Meunier, ehemaliger Hausdetektiv im Hotel Adlon, trifft auf seinen alten
Widersacher, 1945 mitverantwortlich für einen verheerenden Brandanschlag auf die
Luxusherberge.
Fieberhaft suchen die
westlichen Geheimdienste nach der undichten Stelle, die die bevorstehende
Währungsreform preisgegeben hat. Meunier verdächtigt einen ehemaligen
Nazifunktionär, aus dieser brisanten Information Kapital schlagen zu wollen. Wie
recht er damit hat, muss er erfahren, als er nur knapp einem Mordanschlag
entgeht, während die ersten"Rosinenbomber"schon in Tempelhof landen.
Karls
Geliebte, die in den letzten Kriegstagen ausgeflogene Vera, kehrt unterdessen in
die Stadt zurück. Beide glauben, dass der jeweils andere tot ist, bis sie eines
Abends schließlich wieder aufeinandertreffen ...
Ein hochspannendes Stück
Zeitgeschichte, historisch fundiert erzählt, mit bewegenden menschlichen
Schicksalen - ein mitreißender Roman im Nachkriegsdeutschland zu Beginn des
Kalten Krieges.
"Ein Denkmal für den
Überlebenswillen der Berliner." (DIE WELT)
Jürgen Ebertowski, geboren
1949 in Berlin, aufgewachsen im Wedding, nach dem Abitur Studium der Japanologie
und Sinologie, arbeitete sechs Jahre als Sprachlehrer am Goethe-Institut Tokio,
in dieser Zeit auch Ausbildung zum Aikidolehrer, wohnte zwei Jahre in Japan.
Danach Dozent für Aikido an der Hochschule der Künste Berlin. Er gründetete 1986
das Aikidozentrum Aikikan in Kreuzberg; seit 1993 freier Schriftsteller in
Berlin, 1994 Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung, 1996 Stipendiat der Stiftung
Preußische Seehandlung. Der Autor bereist regelmäßig Japan, die Türkei und
Malta. 2009 wurde Jürgen Ebertowski mit dem Berliner Krimipreis "Krimifuchs"
ausgezeichnet.