Die Europäische Union verfügt
über eigene Institutionen, ein eigenes Recht, eine einheitliche Währung, und
dennoch ist bei allen Fortschritten in der Vergemeinschaftung Europas eine
europäische Identität wenig ausgeprägt. Namhafte Autoren aus einzelnen Ländern
gehen deshalb der Frage nach, wie wirkmächtig nationale Geschichtsbilder heute
in den Mitgliedstaaten noch sind und inwieweit sie das europäische
Zusammenwachsen und die Entwicklung einer gemeinsamen Identität nachhaltig zu
beeinflussen vermögen.
Günter Buchstab, Jg. 1944, Dr.
phil., ist Leiter des Bereichs Wissenschaftliche Dienste/Archiv für
Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin
bei Bonn.
Dr. phil. habil., Dipl.
theol., Dipl. sc. pol. Rudolf Uertz, geboren 1947 in Neunkirchen/Saar, ist
Privatdozent für Politikwissenschaft an der Katholischen Universität
Eichstätt-Ingolstadt, o. Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an
der Kardinal-Wyszyski-Universität Warschau und Referent in der
Konrad-Adenauer-Stiftung.