Jonathan Schotter hat seine
Frau Susanne an einen argentinischen "Dichter und Polospieler" und seinen Job in
einer Zürcher Werbeagentur, in der er früher ein großer Star war, an einen
wesentlich jüngeren Kollegen verloren. Er landet in Berlin und streift als
distanzierter Beobachter durch die Stadt; vom Leben erwartet er nicht mehr allzu
viel. Da trifft er in der S-Bahn eine junge Frau, die ihn fasziniert. Als sie
ihren Laptop im Zug vergisst, nimmt Jonathan diesen mit nach Hause. Um die
Unbekannte kennenzulernen, recherchiert er wie ein Besessener, knackt Codes,
liest die E-Mails der geheimnisvollen Frau, die sich "Roula Rouge" nennt. Und
dann schafft er es, ein scheinbar zufälliges Treffen zu arrangieren...
"Ein hinreißender Liebesroman
zwischen Charlottenburg und Prenzlauer Berg, zwischen Stillstand und Aufbruch
und schließlich eine kurze Geschichte vom langen Gleiten durch die Zeit."
(SPIEGEL)
"Mathias Nolte hat mit 'Roula Rouge' einen packenden
Liebeskrimi geschrieben, der einen literarisch mit auf die Reise durch Berlin
nimmt. Eine schräge Story, kurzweilig und spannend." (SWR
Nachtkultur)
"Ein gar nicht leichtes Kunststückchen: ein
Ost-West-Liebes-, Gesellschafts-, Kriminal- und Spätentwicklerroman, der
nebenbei und vor allem der Roman einer Stadt ist... Mit liebenswürdiger Ironie
porträtiert Nolte die neue Berliner Szene. Wer hinterher noch der Meinung ist,
die Deutschen bekämen keinen ordentlichen Unterhaltungsroman hin, dem ist nicht
mehr zu helfen." (Literarische Welt)
"Eine wunderschöne Liebeserklärung
an Berlin." (Gala)