Der fremde Blick: Wie nahm der
Rest der Welt das entfesselte, der Katastrophe entgegentaumelnde Deutschland des
Dritten Reiches wahr? Wovon erzählen Schriftsteller, Journalisten und andere
Augenzeugen in ihren Briefen in die Heimat? Nicht die politische Analyse steht
dabei im Vordergrund, sondern die unmittelbare Alltagserfahrung von Autoren von
Samuel Beckett bis Virginia Woolf.
Oliver Lubrich ist
Juniorprofessor an der Freien Universität Berlin und unterrichtet dort
Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Seine Forschungsfelder
reichen von Shakespeare bis zu Berichten ausländischer Schriftsteller aus dem
Dritten Reich