Joachim machte seine Arbeit
gut, die Kollegen schätzten ihn. Wenigstens das stand doch außer Frage. Denn mit
der neuen Chefin blieb für ihn nichts, wie es war. So kam der Briefumschlag mit
der fristlosen Kündigung beinah wie eine Erleichterung. Aber für Joachims
Familie war das Glück längst flüchtig wie das Vertrauen, das sie in sich und das
Leben gehabt hatte. Mit »Mobbing« gelingt Annette Pehnt in der Verbindung aus
Anteilnahme und literarischer Distanz ein glänzender Roman um ein drängendes
Thema.
»Mit beklemmender
Eindringlichkeit schildert der schmale Roman, wie eine Mobbing-Aktion die
Existenzbedingungen und den Seelenhaushalt einer jungen Mittelstandsfamilie
erschüttert.« Süddeutsche Zeitung »Annette Pehnts Mobbing ist ein kluger
kompakter Roman über unsere Arbeitswelt.« Die Zeit »Annette Pehnt beschreibt
ebenso beklemmend wie virtuos die Folgen einer alles zerstörenden Büro-Intrige.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung »Annette Pehnt hat ein ganz wichtiges Buch
geschrieben.« Brigitte » Mobbing ist ein herausragendes Buch.« Der
Spiegel
Annette Pehnt, geboren 1967,
studierte und arbeitete in Irland, Schottland und den USA. Heute lebt sie als
Kritikerin und freie Autorin in Freiburg. Sie erhielt zahlreiche Preise. 2008
wurde Annette Pehnt mit dem "Thaddäus-Troll-Preis" ausgezeichnet.