Ein Deutscher Sommer, die
Vergangenheit wird lebendig. Nach zwanzig Jahren im Gefängnis ist er
überraschend begnadigt worden. Christiane, seine Schwester, will sein erstes
Wochenende in Freiheit mit einem Dutzend alter Freunde feiern, in einer
verfallenen Villa auf dem Land, ohne Reporter und Kameras. Sie alle haben damals
in irgendeiner Form mit der Revolution sympathisiert. Heute haben sie ihren
festen Platz im bürgerlichen Leben. Die Freunde kommen aus Loyalität, aus
Nostalgie, aus Neugier. Aber sie können sich der Konfrontation mit ihrer eigenen
Biographie, ihren Lebensträumen und Lebenslügen nicht entziehen. Mit der
atmosphärischen Intensität eines Kammerspiels wird Bilanz gezogen.
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