Zoran Drvenkar, Sorry
Die fetten Jahre sind vorbei. Eine gute Geschäftsidee ist gefragt. Frauke, Tamara, Kris und Wolf, vier junge Berliner, stört, dass sich niemand mehr für nichts verantwortlich fühlt. Sie setzen auf die heilsame Kraft eines einfachen »Sorry« und gründen eine »Agentur für Entschuldigungen«. Erstaunt stellen sie fest, dass die Resonanz überwältigend ist. Bis Kris eines Tages am vereinbarten Treffpunkt nicht den Klienten, sondern eine brutal zugerichtete Leiche findet. Und den Auftrag, sich bei ihr zu entschuldigen. Die vier lassen sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Mörder ein, das immer perfider und grausamer wird.
Ihr Angebot rüttelt die Geschäftswelt auf, denn sie entschuldigen sich für die Vergehen von Unternehmen. Sie bieten den Schuldigen Unterstützung an und helfen den Opfern. Sie selbst verdienen viel Geld damit, die vier jungen Berliner, die diese clevere Geschäftsidee hatten, irgendwann, bevor alles anfing. Immer mehr Menschen erleichtern über sie ihr Gewissen - als ihnen eines Tages jemand den Auftrag erteilt, eine Tote um Verzeihung zu bitten für die unvorstellbaren Qualen, unter denen sie starb. Hier schnappt die Falle zu. Die Lektion, die der Auftraggeber ihnen ab jetzt erteilt, ist voller Dunkelheit: Wie Schachfiguren werden sie auf eine Spur der Grausamkeit gesetzt, auf der es keine Vergebung gibt, kein Schwarzweiß mehr zwischen Opfer und Täter. Zoran Drvenkars verstörender neuer Roman erzählt auf zwingende Weise von einer Welt, in der wir der Gewalt nicht mehr ausweichen können. Weitere Informationen über Zoran Drvenkar und 'Sorry' finden Sie hier. Entdecken Sie auch das Hörbuch zu 'Sorry'.Rezensionen
»Lesen Sie`s lieber gleich in einem Rutsch - Sie können sowieso nicht mehr ruhig schlafen!« Ulrich Dombrowsky / Buchhandlung Dombrowsky, Regensburg
»Was für eine geniale Idee! Eine völlig irre Geschichte, die unbedingt von Jedem gelesen werden muss. Wunderbar.« Conny Scheel, Buchhandlung Memminger, Bremerhaven
»Dieser Thriller bricht mit Erwartungen und Konventionen, dass es eine Kunst ist. Eine große Lesefreude sowieso.« Die Welt
»Ein spannendes, mit drastischen Gewaltakten ausstaffiertes Szenario, das die Täter- und Opferrollen in Frage stellt.« Der Spiegel
»Ein intelligent verschachtelter und äußerst spannender Roman« Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.08.09, Tilman Spreckelsen
»Mehr als wahrscheinlich sogar einer der besten deutschsprachigen Thriller überhaupt. Einer mit internationalem Format ... Sorry ist in jeder Hinsicht das Originellste, was deutschsprachige Autoren von Spannungsliteratur in letzter Zeit abgeliefert haben.« Krimi-ciouch.de/Lars Schafft/ Februar 2009
»Ein Name, den man sich merken muss, zumindest, wenn man Krimileser ist.« STADTREVUE KÖLNMAGAZIN/ Februar 2009
»Sorry, aber dieses Buch wird Ihnen Angst machen. Sorry, aber dieses Buch wird Sie verfolgen. Sorry, aber dieses Buch wird Ihre Nerven blank legen. Sorry, aber dieses Buch wird Sie um den Schlaf bringen. Sorry, aber solch einen stilistisch und meisterlich gesponnenen Thriller haben sie bisher selten zu lesen bekommen. Sorry, aber mit Sebastian Fitzeks Psychothrillern ist Sorry das Beste, was es jemals in der deutschen Psychothriller-Literatur zu lesen gab. Sorry, liebe Leser, sagen Sie nicht, ich hätte Sie vor dieser Lektüre nicht gewarnt. Sorry, Zoran Drvenkar, aber ich muss Sie bitten, weiter solche Thriller zu schreiben, damit die Leser nach so einem großen Wurf nicht plötzlich ohne Sie dastehen. Sorry, aber dieser Thriller muss Weltruhm erlangen.« 16.02.09/ Alex Dengler, denglers-buchkritik.de
»Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es beschert Ihnen schlaflose Nächte. Besonders spannend ist Drvenkars Art mit den Erzählperspektiven zu spielen, statt eines Ich-Erzählers kommt hier das Du ins Spiel und spricht den Leser somit direkt an, zieht in seinen Bann und macht dabei letztlich den Leser zum Mörder.« Stadtbücherei Hof/Melanie Witzik/19.02.09
»Zoran Drvenkar ist mit diesem Buch ein zutiefst verstörender Thriller gelungen, in em es auf die Frage nach Gut und Böse keine Antwort mehr gibt ... schockierend, berührend und unerbittlich präzise...« Jana Trautmann / leser-welt.de / 24.02.09
»Rasche Perspektivwechsel - und ein mörderisch guter Stil« DIE WELT / 28.02.09 / wer
»Sein Krimi ist einer der besten der deutschsprachigen Frühjahrskollektion.« RHEINISCHER MERKUR / 26.02.09
»Ein blutiges, aber durchaus anspruchsvolles und intellektuelles Vergnügen. Wie Schachfiguren schiebt Drvenkar seine Personen durch die Handlung und zieht den atemlosen Leser wie am Nasenring hinterher.« OLDENBURGER KREISZEITUNG / 23.02.09 / Regina Jerichow
Autorenportrait
Zoran Drvenkar, geb. 1967 in Krizevci/Kroatien, zog 1970 mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 freier Schriftsteller. Auszeichnungen 1999 mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis, 2001 Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis. Der Autor lebt in Potsdam. Drvenkar, Zoran :
Sorry . Thriller . Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Krimipreis 2010, Bester Roman .
Ullstein Taschenbuch Nr.28183 . 2010 . 396 Seiten . 19 cm .
ISBN 978-3-548-28183-4 Ullstein TB kartoniert livre de poche 9783548281834